# Nachhaltigkeit im Verein: So starten Sie richtig Quelle: https://pimpertz.de/blogs/schwimmabzeichen-abc/nachhaltigkeit-verein Veröffentlicht: 2026-09-13 Autor: Pirat Pimpi Sprache: de Beginnen Sie mit einem kleinen Green Team und drei priorisierten Maßnahmen, etwa Mülltrennung, LED-Umstellung im Vereinsheim und Mehrweggeschirr bei Veranstaltungen. Diese drei Felder kosten wenig oder gar nichts und liefern innerhalb weniger Wochen sichtbare Ergebnisse. Eine ausführliche Checkliste und konkrete Förderhinweise finden Sie in den folgenden Abschnitten, ebenso wie Beispiele aus Vereinen, die bereits über 50 Einzelmaßnahmen umgesetzt haben. Kurz gesagt: - Eine Bestandsaufnahme der Energie-, Wasser-, Abfall- und Mobilitätsnutzung bildet die Grundlage für gezielte Maßnahmen. - Fokussieren Sie sich auf Maßnahmen mit niedrigem Aufwand und hoher Wirkung wie LED-Umrüstung, Mülltrennung oder Fahrgemeinschaften. - Fördermittel der Landessportbünde und kommunale Programme unterstützen die Umsetzung, wobei eine ganzheitliche Planung die Förderfähigkeit erhöht. - Erfolgsmessung erfolgt durch quadratbasierte Kennzahlen wie Stromverbrauch, CO₂-Einsparung und Müllmenge, die quartalsweise überprüft werden. Pimpertz Nachhaltiges Engagement sichtbar machen Mit Urkunden und Abzeichen von Pimpertz können Vereine besondere Leistungen im Schwimmsport anerkennen und sichtbar würdigen. Schwimmabzeichen entdecken ## Inhaltsverzeichnis - Warum Nachhaltigkeit für Vereine jetzt wichtig ist - Erste Schritte: Bestandsaufnahme, Priorisieren und SMART-Ziele - Konkrete Maßnahmenfelder: Energie, Mobilität, Veranstaltungen, Beschaffung, Abfall und Bildung - Governance: Green Team, Satzung, Rollen und Routinen - Fördermittel, Beratung und Finanzierung: Praxisnahes Vorgehen - Messen und Nachweisen: Kennzahlen, Monitoring und einfache Vorlagen - Praxisbeispiele und kompakte Checkliste zum Ausdrucken - Wie Susanne von Pimpertz Vereine bei Nachhaltigkeit erlebt - Engagement sichtbar machen: Urkunden und Abzeichen für nachhaltige Vereinsprojekte - Quellen - FAQ ## Warum Nachhaltigkeit für Vereine jetzt wichtig ist Ein Verein, der sichtbar nachhaltig handelt, wird zum Vorbild vor Ort. Mitglieder, Sponsoren und Kommunen achten zunehmend darauf, wie ein Verein mit Ressourcen umgeht, und das wirkt sich direkt auf Mitgliederbindung und Sponsorensuche aus. Wer als Vorstand diese Entwicklung ignoriert, verschenkt nicht nur Fördergeld, sondern auch Argumente gegenüber jüngeren Mitgliedern, die genau danach fragen. Der finanzielle Hebel ist real. Vereinsgebäude verursachen laut dem Nachhaltigkeitsleitfaden des Stadtsportbunds Chemnitz rund 40 % der gesamten CO₂-Emissionen eines typischen Sportvereins. Das sind keine theoretischen Werte, sondern Erfahrungen aus realen Sportstätten mit vergleichbarer Nutzung wie Ihre eigene. Statistik-Kurzcheck: Gebäudebezogene Maßnahmen wie Beleuchtung, Heizung und Gebäudehülle gelten als Haupthebel für CO₂-Reduktion im Vereinsalltag. Der Grund liegt auf der Hand: Hier laufen die größten und regelmäßigsten Verbräuche zusammen, oft über Jahrzehnte unverändert. Landessportbünde reagieren auf diesen Bedarf mit kostenlosen Beratungsangeboten. Der LSB Sachsen-Anhalt bietet etwa Öko-Checks und Förderhinweise für investive Maßnahmen wie Photovoltaik oder LED-Umrüstung an, oft ohne Kosten für den antragstellenden Verein. Wer diesen Zugang nicht kennt, zahlt am Ende schlicht mehr für dieselbe Sanierung. Nachhaltigkeit im Verein ist damit kein Zusatzprojekt neben dem eigentlichen Sportbetrieb, sondern ein Instrument, das Betriebskosten senkt und gleichzeitig die Vereinskultur stärkt. ## Erste Schritte: Bestandsaufnahme, Priorisieren und SMART-Ziele Bevor Sie irgendetwas beschließen, brauchen Sie einen ehrlichen Blick auf den Ist-Zustand. Das kostet einen Nachmittag, nicht mehr. Prüfen Sie sechs Bereiche systematisch: Stromverbrauch (Zählerstände der letzten zwei Jahre), Heizung (Alter der Anlage, Energieträger), Wasser (Verbrauch pro Duschanlage), Abfall (Anzahl und Größe der Tonnen), Beschaffung (Lieferanten von Trikots und Ausrüstung) und Mobilität (wie Mitglieder zum Training kommen). Diese Bestandsaufnahme, ein Öko-Check im eigentlichen Sinn, liefert die Datenbasis für alles Weitere. Aus dieser Analyse wählen Sie maximal drei Anfangsziele. Mehr überfordert ein ehrenamtliches Team fast immer. Die Priorisierung läuft in drei Schritten: - Aufwand schätzen: Welche Maßnahme lässt sich mit vorhandenem Budget und vorhandenen Personen umsetzen? - Wirkung abschätzen: Wo liegt der größte Effekt bei geringstem Aufwand, etwa bei der LED-Umstellung im Vereinsheim? - Mitglieder einbinden: Wer aus der Mitgliedschaft bringt Fachwissen mit, etwa ein Elektriker oder eine Energieberaterin? Für jedes gewählte Ziel formulieren Sie eine SMART-Zielsetzung, also spezifisch, messbar, akzeptiert, realistisch und terminiert. Ein Beispiel: „LED-Umstellung im Vereinsheim bis zum dritten Quartal 2026 abschließen, mit einer Einsparung von mindestens 800 kWh pro Jahr gegenüber dem Vorjahreswert.“ Diese Struktur, wie sie auch zur Zielformulierung nach dem SMART-Prinzip beschrieben wird, macht aus einer guten Absicht ein überprüfbares Vorhaben. Profi-Tipp: Schreiben Sie das SMART-Ziel auf ein Flipchart und hängen Sie es sichtbar im Vereinsheim auf. Ein Ziel, das niemand mehr sieht, verschwindet nach der ersten Vorstandssitzung wieder aus dem Bewusstsein. ## Konkrete Maßnahmenfelder: Energie, Mobilität, Veranstaltungen, Beschaffung, Abfall und Bildung Das Projekt BUNA, getragen von der LAG 21 NRW gemeinsam mit dem DOSB, liefert für genau diese Frage einen praxisnahen Baukasten mit Handlungsempfehlungen für nachhaltigere Sportvereine. Er unterscheidet zwei legitime Wege: „Vom Projekt zum Prinzip“, also mit einer einzelnen Maßnahme starten und daraus eine Strategie entwickeln, oder „Vom Prinzip zum Projekt“, also erst die Strategie festlegen und dann Projekte ableiten. Beide Wege führen zum Ziel, welcher passt, hängt von den Ressourcen Ihres Vereins ab. ### Energie und Gebäude Die LED-Umstellung ist meist der schnellste Hebel, weil sie sich oft in unter fünf Jahren amortisiert und ohne größere Bauarbeiten läuft. Dämmung von Dach und Fassade wirkt stärker, braucht aber mehr Vorlaufzeit und in der Regel eine Förderzusage vor Baubeginn. Bei der Heizung lohnt sich ein Blick auf das Alter der Anlage: Kessel, die älter als 15 Jahre sind, laufen häufig mit deutlich schlechterem Wirkungsgrad als moderne Systeme. Photovoltaik auf dem Vereinsheimdach amortisiert sich langsamer, liefert aber über Jahrzehnte laufende Einsparungen und macht sich gut in Förderanträgen, wenn sie mit anderen Maßnahmen kombiniert wird. Ein Wechsel zu einem Ökostromvertrag kostet nichts außer einem Anruf und wirkt sofort. ### Mobilität Wie Mitglieder zum Training kommen, wird oft übersehen, macht aber einen sichtbaren Unterschied. Ein Aushang mit Fahrgemeinschaften-Tabelle, ein Fahrradunterstand am Vereinsheim oder eine Kooperation mit dem örtlichen Verkehrsbetrieb für vergünstigte Zeitkarten sind Maßnahmen, die kein großes Budget brauchen. Wo Vereine E-Mobilität fördern wollen, lohnt sich eine Kooperation mit lokalen Anbietern von Ladeinfrastruktur, etwa in Verbindung mit dem Parkplatz des Vereinsheims. ### Veranstaltungen nachhaltig planen Bei Turnieren, Vereinsfesten oder Jubiläen entstehen die größten Abfallmengen im gesamten Vereinsjahr. Mehrweggeschirr mit Pfandsystem statt Einweggeschirr reduziert diese Menge drastisch und spart nach der ersten Anschaffung sogar Geld. Ein regionaler Caterer verkürzt Transportwege und stärkt gleichzeitig lokale Wirtschaftskreisläufe. Wer die CO₂-Bilanz einer Veranstaltung konkret berechnen möchte, findet dafür praktische Werkzeuge bei spezialisierten Anbietern wie der Plattform für klimaneutrale Events, die auch bei der Planung größerer Vereinsfeste unterstützen kann. Nachhaltige Veranstaltungen zu planen bedeutet auch, den Zeitpunkt zu bedenken: Ein Turnier bei Tageslicht ohne Flutlichteinsatz spart Strom, ohne dass jemand etwas davon merkt. ### Beschaffung Bei Trikots und Ausrüstung lohnt sich eine feste Regel in der Ausschreibung: Verankern Sie soziale und ökologische Kriterien mit einem festen Gewicht, etwa 30 % der Bewertung, wie es die LUBW in ihrem Leitfaden zur nachhaltigen Beschaffung empfiehlt. Das verhindert, dass am Ende doch wieder der billigste Anbieter gewinnt, ohne dass Herkunft oder Produktionsbedingungen eine Rolle gespielt haben. Langlebige Ausrüstung mit Reparaturmöglichkeit schlägt langfristig fast immer die billige Variante zum Wegwerfen. ### Abfall und Ressourcen - Tauschbörsen für Ausrüstung zwischen Jugend- und Erwachsenenmannschaften vermeiden Neukäufe. - Second-Hand-Verkauf von zu klein gewordenen Trikots über eine Vereinsgruppe im Messenger. - Reparatur-Cafés, ein bis zweimal im Jahr, bei denen Mitglieder gemeinsam Ausrüstung instand setzen. - Klare Mülltrennsysteme an allen Vereinsstandorten, nicht nur im Hauptgebäude. Diese Maßnahmen kosten fast nichts und funktionieren, weil sie auf Verhaltensänderung statt auf Investition setzen. Genau das macht sie so wirksam: Die Workshopreihe des Stadtsportbunds Chemnitz zeigt, dass Verhaltensänderungen bei Mobilität, Beschaffung und Abfallmanagement oft die schnellsten ersten Erfolge liefern, noch bevor eine einzige größere Investition getätigt wird. ### Bildung und Mitgliederbeteiligung Ein Workshop zu Beginn der Saison, bei dem das Green Team die drei Jahresziele vorstellt, schafft Verständnis und Rückhalt. Jugendliche lassen sich oft besonders gut einbinden, wenn sie eigene Projekte übernehmen dürfen, etwa die Organisation des Reparatur-Cafés. Onboarding-Materialien für neue Mitglieder, ein einseitiges Merkblatt reicht völlig, verankern die Nachhaltigkeitsregeln von Anfang an im Vereinsalltag. ## Governance: Green Team, Satzung, Rollen und Routinen Ein Green Team funktioniert dann am besten, wenn es klein bleibt und klare Zuständigkeiten hat. Drei bis fünf Personen reichen für den Anfang völlig aus. - Vorsitz oder ein Vorstandsmitglied: trägt das Thema in die Vorstandssitzungen und sichert Beschlüsse ab. - Platzwart oder Hausmeister: kennt die technischen Details zu Heizung, Beleuchtung und Wasserverbrauch aus erster Hand. - Jugendvertreter: bringt die Perspektive der jüngeren Mitglieder ein und sorgt für Akzeptanz in dieser Gruppe. - Ein Mitglied mit Fachwissen: etwa aus dem Energiesektor oder dem Handwerk, falls im Verein vorhanden. Nachhaltigkeit, die nur auf dem Engagement einzelner Personen ruht, verschwindet mit dem nächsten Vorstandswechsel. Die Verankerung in Satzung oder Leitbild verhindert das, weil sie unabhängig von einzelnen Amtsträgern gilt, wie auch die Deutsche Sportjugend zum Thema Nachhaltigkeit festhält. Eine einfache Formulierung reicht: „Der Verein verpflichtet sich, seine Ressourcen nachhaltig und umweltbewusst einzusetzen und dies in seinen jährlichen Zielen zu berücksichtigen.“ Diese Ergänzung braucht einen Beschluss der Mitgliederversammlung, aber keine große Satzungsänderung. Damit das Thema nicht im Alltag untergeht, helfen feste Routinen: eine Jahresplanung, in der das Green Team seine drei Ziele für die kommende Saison vorstellt, Quartalsmeetings zur Fortschrittskontrolle und eine kurze Dokumentation jeder umgesetzten Maßnahme, am besten in einer einfachen Tabelle mit Datum, Kosten und Wirkung. Diese Dokumentation wird später auch bei Förderanträgen gebraucht. ## Fördermittel, Beratung und Finanzierung: Praxisnahes Vorgehen Landessportbünde sind für viele Vereine der erste und beste Anlaufpunkt, weil sie kostenlose Öko-Checks anbieten und direkt zu passenden Förderprogrammen beraten. Kommunale Klimaschutzprogramme ergänzen dieses Angebot oft mit regional begrenzten Zuschüssen, etwa für Ladesäulen oder Fahrradabstellplätze. Auf Bundesebene gibt es zusätzliche Förderlinien für Sportstätten, die sich meist mit der Landesförderung kombinieren lassen. - Kombinieren Sie mehrere Maßnahmen in einem Antrag, etwa Dachdämmung, Photovoltaik und LED-Umstellung zusammen. Das erhöht die Förderfähigkeit, weil Sie eine ganzheitliche Sanierung statt einer Einzelmaßnahme vorlegen. - Fragen Sie beim Landessportbund gezielt nach einem kostenlosen Öko-Check, bevor Sie einen Antrag formulieren. Die Beratung zeigt oft, welche Fördertöpfe überhaupt passen. - Sammeln Sie Rechnungsbelege von Anfang an in einem eigenen Ordner, digital oder physisch, getrennt nach Maßnahme. - Notieren Sie Antragsfristen sofort im Vereinskalender. Viele Programme haben feste Stichtage im Jahr, die sich nicht verschieben lassen. - Bereiten Sie den Verwendungsnachweis parallel zur Umsetzung vor, nicht erst danach. Das erspart hektisches Zusammensuchen von Belegen Monate später. Wer diese Schritte einhält, verkürzt die Zeit zwischen Antrag und Bewilligung deutlich, weil die Sachbearbeiter bei Landessportbünden vollständige Unterlagen naturgemäß schneller bearbeiten als lückenhafte. ## Messen und Nachweisen: Kennzahlen, Monitoring und einfache Vorlagen Ohne Zahlen bleibt jede Nachhaltigkeitsmaßnahme eine Behauptung. Vier Kennzahlen reichen für die meisten Vereine völlig aus: - Stromverbrauch in kWh, abgelesen jährlich zum gleichen Stichtag. - Geschätzte CO₂-Einsparung, grob berechnet aus der Verbrauchsänderung gegenüber dem Vorjahr. - Anzahl und Größe der Restmülltonnen, als einfacher Indikator für Abfallvermeidung. - Anteil des Ökostroms am Gesamtstromverbrauch, in Prozent. Statistik-Kurzcheck: Der Nachhaltigkeitsleitfaden des Stadtsportbunds Chemnitz nennt Einsparungen von 30 bis 50 % bei kombinierten Energiemaßnahmen als realistischen Zielkorridor. Wer diesen Wert als Referenz nutzt, kann eigene Fortschritte direkt einordnen. Ein Überprüfungsrhythmus von einem Quartal genügt für die meisten Vereine, mit einer ausführlicheren Jahresbilanz zur Mitgliederversammlung. Verantwortlich ist das Green Team, das die Zahlen sammelt und in einem kurzen Protokoll festhält: Datum, gemessener Wert, Vergleich zum Vorjahr, nächste geplante Maßnahme. Dieses Protokoll, kaum länger als eine Seite, reicht als Basis für den Bericht an die Mitgliederversammlung und gleichzeitig als Nachweis gegenüber Fördergebern. ## Praxisbeispiele und kompakte Checkliste zum Ausdrucken In Bonn tragen bereits elf Vereine das Zertifikat „Nachhaltigerer Sportverein“, ein Verein davon hat über 50 Einzelmaßnahmen umgesetzt, von Photovoltaik bis zum Insektenschutz auf dem Vereinsgelände. Beim Projekt „DAS TRIKOT“ hat sich ein Fußballverein für ein Cradle-to-Cradle-zertifiziertes Trikot entschieden, komplett recycelbar und ohne Schadstoffbelastung. Andere Vereine wie Vorwärts Spoho haben ihre Nachhaltigkeitsarbeit extern zertifizieren lassen, was die Glaubwürdigkeit gegenüber Sponsoren erhöht. Maßnahme | Aufwand | Erster Schritt | Green Team gründen | Niedrig | Drei bis fünf Personen ansprechen | LED-Umstellung | Niedrig bis mittel | Bestehende Leuchtmittel zählen | Mehrweg bei Events | Niedrig | Pfandsystem beim Caterer anfragen | Photovoltaik | Hoch | Öko-Check beim Landessportbund | Satzungsergänzung | Niedrig | Formulierung zur Abstimmung vorbereiten | - Starten Sie mit der Bestandsaufnahme in den sechs genannten Bereichen. - Wählen Sie maximal drei Ziele für das erste Jahr. - Fragen Sie: Welche Maßnahme kostet nichts und wirkt sofort? - Fragen Sie: Welche Maßnahme braucht Förderung und sollte kombiniert beantragt werden? - Dokumentieren Sie jeden Schritt ab dem ersten Tag. Ausführliche Leitfäden mit weiteren Checklisten stellen die LAG 21 NRW über das Projekt BUNA sowie mehrere Stadtsportbünde kostenlos zur Verfügung. ## Wie Susanne von Pimpertz Vereine bei Nachhaltigkeit erlebt Was mir in Gesprächen mit Vereinsvorständen immer wieder auffällt: Die größte Bremse ist nicht das Budget, sondern die Angst, mit dem falschen Projekt anzufangen. Genau deshalb wirkt die Vorher-Nachher-Logik so gut. Zeigen Sie den ersten Erfolg sichtbar, eine ausgetauschte Leuchte, eine Mülltonne weniger, und die nächsten Freiwilligen finden sich fast von selbst. Ehrenamtliche gewinnen Sie nicht mit großen Reden, sondern mit kleinen, greifbaren Ergebnissen, die man am Vereinsheim sehen kann. Fangen Sie klein an. Der Rest kommt. — Susanne ## Engagement sichtbar machen: Urkunden und Abzeichen für nachhaltige Vereinsprojekte Wer im Verein monatelang an Mülltrennung, LED-Umstellung oder einem Reparatur-Café gearbeitet hat, verdient mehr als ein Schulterklopfen. Hier bieten sich offiziell anerkannte Urkunden und Abzeichen an, die auch bei ernsten Anlässen wie einer Jahreshauptversammlung überzeugen. Für ein Green Team, das seine erste Sanierung abgeschlossen hat, oder für Jugendliche, die das Repair-Café organisiert haben, lässt sich eine kleine Auszeichnungsaktion aufsetzen, ohne großen organisatorischen Aufwand. Für Schwimmvereine, die parallel zu ihren Nachhaltigkeitsprojekten weiterhin Schwimmabzeichen und Urkunden für den sportlichen Fortschritt ihrer Mitglieder brauchen, lohnt sich ein Blick in die Schwimmabzeichen-Kategorie von Pimpertz. Bestellungen für größere Gruppen lassen sich dort direkt mit Rabattstaffeln und individueller Namensprägung kombinieren, praktisch für die nächste Vereinsfeier. ## Quellen - Breitensport, Umwelt und Nachhaltigkeit (BUNA) – Handlungsempfehlungen - Nachhaltigkeitsleitfaden – Stadtsportbund Chemnitz ## FAQ ### Was bedeutet Nachhaltigkeit im Verein konkret? Es bedeutet, Ressourcen wie Energie, Wasser und Material bewusst einzusetzen und dies dauerhaft in Zielen, Satzung und Vereinsalltag zu verankern, statt einmalige Einzelaktionen durchzuführen. ### Wie startet man ein Nachhaltigkeitskonzept ohne großes Budget? Beginnen Sie mit einer Bestandsaufnahme, gründen Sie ein kleines Green Team und wählen Sie drei niedrigschwellige Maßnahmen wie Mülltrennung, Mehrweggeschirr oder LED-Testlampen aus. ### Welche Förderungen gibt es für nachhaltige Vereinsprojekte? Landessportbünde bieten häufig kostenlose Öko-Checks und Förderberatung an, ergänzt durch kommunale Klimaschutzprogramme und teils bundesweite Förderlinien für Sportstätten. ### Wie lässt sich der Erfolg von Nachhaltigkeitsmaßnahmen messen? Vier Kennzahlen reichen meist aus: Stromverbrauch in kWh, geschätzte CO₂-Einsparung, Anzahl der Restmülltonnen und Anteil des Ökostroms am Gesamtverbrauch, überprüft im Quartalsrhythmus. ### Wie kann man erreichte Nachhaltigkeitsziele im Verein würdigen? Sichtbare Anerkennung motiviert: Urkunden und Abzeichen, etwa aus dem Sortiment von Pimpertz, lassen sich für Green-Team-Erfolge oder Jugendprojekte personalisieren und in kleinen Gruppen verteilen. ## Empfehlungen - 7 zentrale Herausforderungen für Schwimmvereine 2025 meistern - Schwimmverein gründen: Voraussetzungen und Tipps - Trends im Vereinssport 2025: Was Vereine wissen müssen